#15 Sprache ist Leben – Logopädie auf Augenhöhe mit Luca Paternoga

Shownotes

Sprechen, lachen, weinen – all das geschieht, ohne dass wir darüber nachdenken. Doch was, wenn die Stimme plötzlich versagt?

In dieser Folge spreche ich mit Luca Paternoga, Logopäde, DPFA-Absolvent und Entwickler des Projekts VoiceWhale.

Wir reden über die feine Grenze zwischen Sprache – dem, was wir denken und fühlen – und Stimme – dem, womit wir es hörbar machen.

Über einen Beruf, der Kindern, Erwachsenen und Senior:innen ihre Stimme zurückgibt – und dabei zeigt, wie viel Bildung, Empathie und Haltung in Kommunikation steckt. Eine Folge über Stimme, Sprache und Augenhöhe – und darüber, wie wir durch Zuhören Verbindung schaffen.

Ich freue mich über eure Kommentare direkt unter der Folge oder per Mail an catrin@tasse-bildung.de.

Folgt mir gern auf Instagram, Facebook und LinkedIn – und hört "Auf eine Tasse Bildung" auf Spotify und YouTube.

Mitmachen beim Projekt VoiceWhale:

Du möchtest mehr über deine eigene Stimme erfahren oder das Gehör für Stimmmerkmale schärfen? Dann kannst du beim Projekt VoiceWhale von Luca Paternoga mitmachen – ein Ausbildungs- und Forschungsprojekt, das Stimme, Wahrnehmung und Bildung miteinander verbindet.

Kontakt: patanoga.luca@yahoo.com Instagram: @voicewhale

Nach deiner Anmeldung bekommst du von Luca alle Informationen, die du brauchst, einschließlich der Datenschutzerklärung und der Anleitungen zur Stimmaufnahme. Die Teilnahme ist freiwillig, kostenlos und unterstützt zugleich die Ausbildung angehender Logopädinnen und Logopäden an der DPFA.

Transkript anzeigen

00:00:00: Inspirierend wie ein Espresso.

00:00:02: Langanhaltend wie ein warmer Kakao.

00:00:05: Mein Podcast bringt Bildungsthemen auf den Kaffeetisch.

00:00:09: Im Gespräch mit Menschen aus der Praxis, die ihre Visionen umsetzen.

00:00:14: Genau wie ich als Bildungsbotschafterin.

00:00:18: Ein Podcast, der seinen Zuhörerinnen, Inspirationen und Ideen als Coffee to go mitgibt.

00:00:24: Für alle Bildungsoptimisten, Praktiker, Macherinnen, Schulfreaks und Wissenschaftler.

00:00:31: Brücken sind das Wertvollste, was Menschen bauen können.

00:00:35: Ich baue Brücken in eine bessere Bildungswelt.

00:00:45: Sprechen, lachen, weinen, essen – all das tun wir ohne groß darüber nachzudenken.

00:00:51: Doch was, wenn unsere Stimme mal versorgt, wenn wir sprechen wollen, aber die Worte einfach nicht herauskommen?

00:00:58: Heute geht es um einen Beruf, der Menschen ihre Stimme zurückgibt, im wahrsten Sinne des Wortes.

00:01:04: Ich freue mich sehr, heute mit Luca Paternoga sprechen zu können.

00:01:08: Luca ist Logopäde, Absolvent der DPFA-Schulen und Entwickler des Projektes Heuchswil.

00:01:16: Ein Projekt, das Bildung und Stimme miteinander in Resonanz bringt und das auf Augenhöhe.

00:01:23: Ich habe übrigens selbst bei Voiceville mitgemacht.

00:01:26: Luca hat meine Stimmproben ausgewertet und mir neben vielen anderen einen sehr einfachen Tipp gegeben und einen sehr wirkungsvollen Tipp, nämlich zu trinken, um die Stimme zu pflegen.

00:01:39: Und ich denke, das ist doch eine ganz gute Überleitung, Luca, um dich herzlich zu begrüßen auf eine Tasse Bildung.

00:01:46: Schön, dass du heute da bist.

00:01:48: Dankeschön.

00:01:48: Hallo.

00:01:49: Hallo.

00:01:51: Und ja, meine erste Frage in meinen Podcast-Episoden ist immer, was hast du in deiner Tasse, lieber Luca?

00:01:58: Ja, was habe ich mit in meiner Tasse?

00:02:00: Das ist eine ganz gute Frage, denn tatsächlich habe ich nichts in meiner Tasse.

00:02:05: Du wirst dich jetzt vielleicht fragen, warum und ich stimme da Bezug auf das Buch, was ich gerade lese.

00:02:09: Das ist von George Bouquet und heißt drei Fragen.

00:02:13: Und da geht es an einer Stelle darum, dass er sagt, dass es Sinn macht, tatsächlich immer regelmäßig seine Tasse zu lernen.

00:02:19: ... und wieder Platz für Neues zu haben ... ... mit was man die Tasse auffüllen kann ... ... und das vergleicht man auch damit, ... ... dass man zum Beispiel ... ... bei einem Lebensabschnitt abschließt ... ... und dafür aber wieder offen ist ... ... für Neues, was in den neuen Abschnitt kommt, ... ... wo ich jetzt auch gerade drin stecke quasi.

00:02:35: Das ist natürlich ganz, ganz toll.

00:02:37: Ein super Impuls, Luca, den du uns jetzt schon zu Anfang mit gibst.

00:02:41: Und passt ja auch zu unserer Tasse Bildung, denn wir wollen ja auch, dass unsere Zuhörerinnen und Zuhörer ganz, ganz neugierig sind.

00:02:49: Und deshalb trinkt mal ein bisschen was aus eurer Tasse, dass da noch ein bisschen was reinfließt.

00:02:54: Denn ich könnte mir auch vorstellen, dass es heute auch viel Neues gibt und Interessantes, was Luca heute mit... denn ich denke manchmal, es ist ja auch so, dass man gar nicht so darauf achtet auf seine Stimme, aber auch hier, glaube ich, sollte man achtsamer sein.

00:03:13: Ich habe in meiner Tasse heute Tee und zwar ist das ein Jobité.

00:03:19: mit Zitrone und Ingvar und ich habe gelesen, dass auch das gut ist für die Stimme und ich habe noch ein kleines bisschen Wohnung reingetan, um die Stimmbänder zu schmieren sozusagen.

00:03:32: Ich hoffe, der Leropäde sagt genau.

00:03:37: Auch so ein warmes Getränk, aber es sieht nicht so aus.

00:03:40: Aber wir roschen einfach gleich mal rein, was wir heute so für Tipps auch noch hören.

00:03:45: Tatsächlich ist es ja so, dass wir bei Yogites auch immer so kleine Blättchen am Teebeutel haben.

00:03:51: Und bei mir stand heute auf diesem kleinen Blättchen.

00:03:57: Liebe ist Mitgefühl.

00:03:59: Und ich glaube in einem Beruf ... indem man mit Menschen arbeitet, gehört auch Liebe zum Menschen dazu und auch Mitgefühl dazu.

00:04:11: Und dann bin ich mal ganz gespannt, Luca, was du uns heute so erzählst über die Stimme, über Haltung und auch die Stimmgesundheit.

00:04:21: Das ist wirklich ganz genau, ganz, ganz interessant.

00:04:26: Und damit beginnt ja deine Arbeit als Logopäde auch.

00:04:29: Du hilfst Menschen, ihre Stimme und ihre Sprache wiederzufinden.

00:04:35: Und mich interessiert tatsächlich, wie du zu diesem Beruf gekommen bist und was dich an der Ausbildung bei der DPFA besonders geprägt hat.

00:04:45: Ja, okay.

00:04:46: Also, wie ich zu dem Beruf gekommen bin, ist eigentlich eine ganz interessante Geschichte, weil das ein bisschen ein Hin und Her war tatsächlich.

00:04:52: Und zwar habe ich nach meinem Abitur nicht so richtig gewusst, wo ich mit mir hin soll, was ich für ein Beruf machen soll.

00:04:59: Es stand halt nur fest, dass es irgendetwas Soziales werden soll.

00:05:03: Und da ich im Abitur mal ein Praktikum in einer Mathe nach Hilfe gemacht habe, wo mir das Beibring oder das Lehren von Kindern sehr viel Spaß gemacht hat, wollte ich erstmal tatsächlich Grundschullehrend anvisieren und habe infolgedessen erstmal ein FSJ-Pädagogik gemacht nach dem Abitur.

00:05:19: ... das war so vom ... ... Jahrzehnte und Jahrzehnte ... ... ein halbes Jahr in der Viertelschule ... ... und eine halbe Jahr in der Grundschule ... ... und dabei bin ich dort aber ... ... wieder von den Wunsch abgekommen tatsächlich, ... ... weil es für mich schwer vorstellbar war, ... ... in der Zukunft halt immer ... ... gerade wieder die Kleinkinder ... ... immer wieder an die Regeln erinnern zu müssen, ... ... ist eine Aufmerksamkeit immer wieder ... ... auf mehr Kinder zu verteilen ... ... und dann habe ich mir so gedacht ... ... nein, das ist es schon mal nicht.

00:05:46: Und dann bin ich zu meinem alten Wunsch zurück und wollte Psychologie studieren und hatte natürlich aber nicht so den passenden Schnitt und habe es trotzdem besucht, bin aber auf Wartelisten da sonst wo gelandet.

00:05:58: Ja, und dann war die Überlegung, okay, wenn ich das Studium machen will, dann brauche ich Wartezeit.

00:06:04: Also habe ich mich mit meiner Familie dazu entschlossen, nach einer Ausbildung ausschaut zu halten, wie quasi diese Wartezeit überprühen kann.

00:06:11: Und dabei habe ich mir verschiedene Anzeigen mal durchgelesen.

00:06:14: Da war Optiker dabei, der war Physiotherapeut dabei und dann halt auch Logopädie.

00:06:19: Und ich dachte mir, ich fand die Stimme, die menschliche, schon immer interessant, weil ich war in der Oberschule sechs Jahre lang im Chor.

00:06:27: Ich singe gerne, ich liebe Musik.

00:06:29: Und dachte ja, Stimme ist schon mal Spitze.

00:06:32: Und Sprache klang auch super interessant, weil gerade die in die Sprache mal rein zu gucken, was Sprache denn ausmacht, wie sie aufgebaut ist.

00:06:40: Das ist auch... Super spannend, dann dachte ich mir, okay, ich probiere es einfach mal.

00:06:44: Und dann hatte ich tatsächlich durch ein kleines, sage ich mal, Missgeschick mit der Schule in Greiche, hatte ich dann zwei Tage vor Ausbildungsbeginn einen Bewerbungsgespräch mit der DPFA in Dresden und konnte dann zwei Tage danach direkt in die Ausbildung starten.

00:07:00: Genau.

00:07:00: Schön, schön.

00:07:02: Freu mich auch ganz sehr, dass du dich für die DPFA-Schulen entschieden hast.

00:07:07: Gab es da so einen besonderen AHA-Moment in der Ausbildung?

00:07:14: Ja, auf jeden Fall.

00:07:16: Es gab verschiedene Momente in die Richtung.

00:07:20: Es gab auf jeden Fall einen Moment, wo ich dachte, okay, ich meine, da sind wie die Stimme überhaupt aufgebaut ist und von welchen Faktoren sie aufgeprägt ist und beeinflusst werden kann.

00:07:30: Das war so ein AHA-Affekt.

00:07:32: Und dann auch gerade... an der stelle wo man dann auch in der legoistik also in der sprachwissenschaft hineinschauen konnte wie den überhaupt sprache an sich so aufgebaut ist und zum beispiel auch ein einzelnes wort überhaupt ausmacht weil einzelnes wort ist schon so komplex in seiner entstehungsgeschichte in seinem merkmalen und wie leicht es halt auch eine bedeutung abwandelbar ist und das fand ich immer mega spannend wie natürlich mit sprachem alltag zu umgehen und wie viel eigentlich wirklich dahin so steckt auch gerade an Sprachprozessen, die ja eigentlich so noch schnell, aber ganz ausführlich und konkret in unserem Kopf in Sekundestelle ablaufen.

00:08:10: Das fand ich immer sehr bewundernswert, tatsächlich.

00:08:14: Da gibt es ja auch solche interessanten... D.h.

00:08:17: Dinge, wo man einfach mal nachlesen kann, da gibt es z.B.

00:08:20: Texte.

00:08:21: Dort sind Wörter gar nicht vollständig von Buchstabenseite her und trotzdem erfasst das Gehirn das Wort.

00:08:27: Also das hat mich so beeindruckt.

00:08:29: Das heißt also, das Gehirn weiß sofort, wenn zwei, drei Buchstaben fehlen, was das eigentlich für ein Wort ist.

00:08:36: Und deswegen ist dieses schnelle und komplexe, was da abläuft, schon ganz spannend.

00:08:41: Und irgendwo ist ja auch wieder der Bezug zur Psychologie da.

00:08:46: Du hattest ja vorhin gesagt, dass du ursprünglich mal Psychologie studieren wolltest.

00:08:50: Möchtest du das noch machen oder sagst du auch nö?

00:08:53: Ich hab jetzt das eigentlich mein Wirkungsfeld gefunden mit der Logopädie.

00:08:57: Also was das Studium angeht.

00:08:59: Da muss ich eigentlich sagen, ich habe jetzt eigentlich in der Logo-Pedie tatsächlich so die Arbeit gefunden, wo ich auch in Zukunft dabei bleiben möchte, wo ich mir sicher bin, dass das das ist, was ich machen möchte.

00:09:09: Und ich habe auch für mich entdeckt, dass ich auf jeden Fall mich in die Richtung Stimme spezialisieren werde.

00:09:13: Genau.

00:09:14: Und studieren weiß ich noch nicht.

00:09:17: Ich bin auf jeden Fall so ein bisschen von der Psychologie weggekommen tatsächlich und würde eher dann gucken, dass ich noch mal was in Richtung Medizin-Pädagogik vielleicht studiere später, um einfach den Beruf.

00:09:28: das Lehrlukopäden dann vielleicht auch mal machen zu können.

00:09:31: Genau.

00:09:32: Das ist natürlich toll, denn die Lehrlukopäden werden auch sehr, sehr gebraucht.

00:09:38: In der Ausbildung ist es wirklich immer schwierig, die Menschen zu finden, die in der Ausbildung die verschiedenen, und es ist ja eine sehr komplexe Ausbildung, Bereiche auch abdecken.

00:09:49: Deswegen... würde ich das auch sehr freuen, wenn du das machst.

00:09:53: Und für den Beruf der Logopädie ist es natürlich auch eine wichtige Zukunft, weil wir brauchen die natürlich auch sehr in der Zukunft, sei es im Kleinkindalter oder auch bei den Senioren und Senioren, aber auch die Erwachsenen.

00:10:07: Und es war ja auch ganz spannend.

00:10:09: Ich komme ja gleich nochmal drauf, was du mir auch für Stimmtipps gegeben hast, was mich aber tatsächlich auch sehr beeindruckt in dem Beruf.

00:10:18: ist, dass ihr Menschen ja in sehr verletzlichen Momenten begegnet.

00:10:23: Es ist natürlich, man braucht da sehr großes Einfühlungsvermögen.

00:10:27: Wie ist das eigentlich, wenn man Menschen hilft und unterstützt, ihre Stimme wiederzufinden?

00:10:35: Und dass ja manchmal kein Weg ist, der so auf Schnap abfunktioniert, sondern es braucht ja auch Training, jeweils wie die verschiedenen Krankheitsbilder vielleicht aussehen.

00:10:45: Wie muss ich mir das vorstellen?

00:10:47: Welchen Weg gehst du da?

00:10:51: Das kommt tatsächlich ganz individuell auf die Störung an, das Patient oder was so eine problematische Patient hat.

00:10:57: Natürlich ist es unterschiedlich, wie lange die einzelne Kontobolente braucht, je nach Patient.

00:11:03: Das kommt ganz darauf an, wenn ich jetzt jemanden habe, sag ich mal, der vielleicht nur gelegentlich mal im kurzen Beispiel durch eine falsche Gesangstechnik oder durch gelegentliches zu laut werden, mal... seine Stimme über Anspruch daraus zum Beispiel funktionelle oder durch das viel genutzten der Stimme quasi da Einschränkungen entstehen, dann komme ich mit ihm relativ schnell denke ich zu einer Besserung unter der Anwendung des korrekten Konzepts logischerweise, was für ihn passt.

00:11:31: Aber wenn ich jetzt zum Beispiel jemanden habe, der eine Stimmleben-Lebnung hat zum Beispiel oder auch... ... der ein, zw.w.

00:11:39: eine Idee, also eine Barsalagung in den Stimmlippen hatte oder so ... ... und dann nach der Operation noch mal Therapie bekommen ist, ... ... kann natürlich dann ein längerer Prozess sein.

00:11:47: Das ist auch ganz unterschiedlich.

00:11:48: Auch gerade, was das Übungs, ... ... was ein Übungseffekt da auch noch mal angeht, ... ... den du gerade erwähnt hast, ... ... das ist auch in der Therapie mit Kindern so.

00:11:55: Also ... ... wenn man nur zum Beispiel einmal Therapie in der Woche hat ... ... oder nur zweimal ... ... und man aber wirklich effektiv ... ... als Patient auch nur was in der Therapie macht, ... ... außer ... Und dann halt zu Hause gar nichts, man macht, dann bringt das halt manchmal auch nix.

00:12:10: Weil das ist, wie sage ich immer, als wenn man einmal in der Woche für eine halbe Stunde ins Fitnessstudio geht und da irgendwelche Muskeln aufzubauen, das bringt im Endeffekt nichts, weil es kommt auf eine regelmäßige Übung drauf an und dann kann man vielleicht auch was erreichen.

00:12:24: Ansonsten kann sich das halt wirklich über einen sehr, sehr langen Zeitraum strecken.

00:12:29: Es ist auch interessant, dass es einfach dieses Training auch braucht und nicht mit ein oder zweimal da was getan ist.

00:12:37: Du hast ja gesagt, je nach Krankheitsbild natürlich.

00:12:40: Und wenn man dir so zuhört, spürt man, dass dir das auch ein ganz wichtiges Thema ist.

00:12:46: Du dich wirklich intensiv beschäftigst damit.

00:12:49: Und es ist tatsächlich auch viel Wissenschaft und Neugier und Bildung drin.

00:12:56: Also da kommt ja immer wieder ein neues dazu.

00:13:00: Lass uns doch mal... ... in den Berufsalltag eintauchen.

00:13:04: Du warst ja im Praktikum gewesen.

00:13:07: Genau.

00:13:07: Also bist du Absolvent der DPFA.

00:13:09: Ich hatte das ja anfangs auch gesagt.

00:13:10: Du hast sich einen Glückwunsch auch nochmal.

00:13:12: Du hast ja jetzt im Sommer ... ... deine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen ... ... und wirst jetzt zum November starten ... ... mit deinem Beruf.

00:13:22: Genau.

00:13:22: Und warst ja aber auch in der Zeit der Ausbildung im Praktikum ... ... und konntest ja da auch Einblick nehmen ... ... in den Berufsalltag.

00:13:30: Wie sehe ich das ... Wie muss ich das mir vorstellen, wenn Sprache zum Beruf wird?

00:13:37: Es ist auf jeden Fall super spannend, weil man ganz viele verschiedene Eindrüger bekommen, was den Sprach überhaupt ausmacht.

00:13:43: Also einfach, um da ein paar Beispiele mal mit einzubringen.

00:13:46: Zum Beispiel merkt man das daran, wenn man ein Kind hat, was zum Beispiel mit seiner Sprachentwicklung eine große Einschränkung im Wurzschatz hat.

00:13:55: In bestimmten Entwicklungsprozessen der Sprache noch feststeckt und dadurch einfach, sag ich mal, der Sprachinhalt auch bei den Anwesenden quasi nicht so richtig rüberkommt, kann das schon sehr schwer sein.

00:14:06: Und das Kind hat natürlich dann auch eine gewisse Frustration dadurch.

00:14:10: Und da können wir einfach mit unserer Hilfe wirklich relativ viel erreichen, nämlich, dass das Kind mit einem ausgebauten Wurbschatz erst mal das, was es erlebt, auf jeden Fall detailreicher und präziser formulieren kann.

00:14:22: Und die Umliegen der Welt versteht dann auch, sag ich mal, viel mehr, was das Kind eigentlich jetzt gerade möchte oder was das meint auch.

00:14:29: Das ist schon viel wert.

00:14:30: Dann muss ich sagen, habe ich zum Beispiel mein Praktikum dieses Jahr.

00:14:33: Im Mai war das, da war ich vier Wochen in der Stimmhälge in Bad Rappenau.

00:14:40: Und gerade da hat man sich auf zwei Punkte spezialisiert, einmal auf Stimmstörungen, einmal auf Tumore im Hanoh-Bereich.

00:14:48: Und auch im stimmlichen Bereich, was man da alles für Geschichten erfahren hat, was alles an der Stimme zusammenhängt, Freundschaften, Aktivitäten, soziale Netzwerke zum Teil auch Berufe, die da dranhängen.

00:15:00: Es ist wirklich einfach erstaunlich und es sind auch bei den Aufmermengesprächen sehr oft schon auch mit Tränen geflossen, aber auch bei den Auswertungsgesprächen nach diesen, ich glaube, vier oder drei Wochen sind es immer, wo die Anwesenden da sind in der Regel.

00:15:14: Und ich finde es einfach erstaunlich, was man innerhalb dieser Zeit oder reichen kann, wenn man den Menschen die richtigen Übungen mit an die Hand gibt, die ihnen individuell helfen und wenn diejenigen es auch wirklich effektiv umsetzen und für sich das Toten der Zeit üben und diese Zeit effektiv nutzen.

00:15:30: Also es ist eine wunderbare Reha, die ich Patienten, die da in dem Bereich Problemen hamburgisch nur wärmstens empfehlen kann.

00:15:38: Genau.

00:15:39: Und ein letztes Beispiel vielleicht noch.

00:15:41: Ich habe in einem anderen Praktikum, was ich jetzt auch im Frühjahr gemacht habe, habe ich eine Patientin im Altersheim therapiert.

00:15:49: Die Dame hatte eine schwere Sprachstörung und hatte sehr große Probleme, quasi von den neuronalen Prozessen her, ihre Sprache voraus zu planen.

00:16:02: Es ist viel eher super schwer, schon einzelne Wirt überhaupt zu sprechen oder halt auch produzieren zu können.

00:16:07: Sie konnte ja noch nicht mal vorgesagte Wirt wiederholen.

00:16:11: Richtig, genau auch wenn es einzelne Wörter waren, sie hat sich eigentlich eher mit Floskeln immer.

00:16:15: Verständlich, so was wie mit Ja und alles gut in die Richtung.

00:16:19: Und ich habe mich da ein Stück für Stück an einem Wurt mit dir entlang getastet, anhand von Silben tatsächlich auch.

00:16:27: Und auf einmal konnten sie das eine Wurt dann selbstständig nachsprechen und das hat sie dann so sehr gefreut.

00:16:32: oder uns sage ich mal alle anwesenden, dass auch bei ihr da in dem Moment halt wieder die Tränke flossen sind, wenn man einfach merkt, wie viel Sprache für diese Menschen bedeutet und die Fähigkeit, mit ihrer Umwelt zu kommunizieren und auszudrücken, wie es einem geht, was für Bedürfnisse man hat.

00:16:47: Und einfach, wenn die Sprache weg ist, macht das sehr viel aus, weil wir sind sehr soziale Wesen oder weniger und sind natürlich auf die Sprache und auf die Kommunikation angewiesen.

00:16:56: Nonderball wie auch Werball.

00:16:59: Man hört auch, dass sich das so sehr berührt.

00:17:03: Und das ist wahrscheinlich auch so eine Motivation, die du dann hast, auch den Menschen zu helfen, wenn du siehst, was es auch auslöst.

00:17:11: Und man versteht und ich glaube, das geht auch unseren Zuhörerinnen und Zuhörern so.

00:17:17: Das ist etwas, über das man sich wirklich gar nicht so viel Gedanken macht.

00:17:22: Aber was es eigentlich bedeutet, mich sprechen zu können, dass, ich meine, wenn man selber mal eine Kekopentzündung hat und gar nicht sprechen kann, man merkt, wie ein das tatsächlich frustert, heben zu wollen, aber es gilt einfach nicht, es kommt nichts raus.

00:17:37: Und wie man eigentlich abgehängt ist von der Kommunikation mit seinen Mitmenschen dadurch.

00:17:45: Es gibt ja auch tatsächlich Menschen, die ihre Stimme komplett gar nicht mehr benutzen können, weil es zum Beispiel aufgrund eines K-Kopf-Tumors, der ganze K-Kopf entfernt wurde.

00:17:55: Und da halten wir diesen Menschen zum Beispiel mit einer Anbahnung einer Ersatzstimme, zum Beispiel die Ructus oder sozusagen Rülpsprache, oder halt mit einem elektronischen Apparat halt eine Ersatzstimme anzubahnen.

00:18:07: Und da merkt man dann auch, wie viel diesen Menschen das bedeutet, einfach wieder eine... Stimmen produzieren zu können, eine Ersatzstimme produzieren zu können und damit sich ausdrücken zu können.

00:18:16: Genau.

00:18:17: Das ist ein echt interessantes Thema.

00:18:20: Redet man da ganz mit dieser Ersatzstimme, mit diesem Apparat, wie auch normal, oder muss man das sprechen, dann auch wieder neu erlernen damit?

00:18:29: Also was uns in der Ausbildung halt beigebracht wurde, es gibt halt den Unterschied zwischen Sprache, Sprechen und Stimme, weil Sprache ist alles das, was im Gehirn quasi entsteht, was wir aus unserem Gedanken quasi formen, also dass wir Blutteformen, Sätze vorbereiten im Kopf.

00:18:42: Das Sprechen ist dann quasi das, wo wir die Sprache produzieren.

00:18:47: Also da hab ich mal verbal produzieren und die Stimme wiederum ist dann wieder ein Teil des Sprechens.

00:18:52: Es gibt ja noch andere Teile wie Artikulation, was wir ja mit unserer Zunge, mit Lippen machen.

00:18:56: Wir sind in den Zäppchen hinten im Mundtraum, drinnen mit der Zunge.

00:19:02: Und es ist halt so, wenn diese Menschen an keinen Kielkopf mehr haben, gerade zum Beispiel bei der Ructus Sprache.

00:19:08: Man muss sich das so vorstellen, wir haben normal im Rachen, sag ich mal, wie so eine Wegeabzweigung.

00:19:14: Eine Abzweigung geht Richtung untere Atemwege quasi.

00:19:17: Da kommt dann erstmal der Mundtraum, dann der Rachen, dann kommt es in den Kielkopfbereich und dann geht es weiter runter durch die Lufthöhren Richtung Lumen.

00:19:26: Und wenn die Menschen dann keinen Killkopf mehr haben, weil der rausgenommen wurde, dann wird diese Wegeabzweckung quasi geschlossen.

00:19:31: Das heißt, man hat dann nur noch den Rachen in Verbindung mit der Speiseruhr, die dahinter liegt.

00:19:37: Also hinter der Luftruhr meint es jetzt.

00:19:39: Und bei der Rutsprache ist es zum Beispiel so, dass man die Luft, die man im Mundraum hat, ansammelt, dann versucht unter den oberen Schließmuskel der Speiseruhr quasi zu drücken und dann mit einem, sag ich mal, wie... Naja künstlich erzeugten Druck wieder hoch bringen quasi und mit dieser kurzen Luft, die man dann hat zu sprechen quasi.

00:20:02: Genau.

00:20:02: Und das ist dann auch verständlich für den anderen?

00:20:06: Das muss man üben tatsächlich.

00:20:09: Auch gerade, dass man das koordiniert mit dem immer wieder Luft wieder einholen und in die Speiserung wieder hoch drücken.

00:20:15: Das muss man koordinieren können.

00:20:16: Es gibt natürlich noch das andere, was du jetzt meinst in dieser elektronischen Apparatur.

00:20:21: Das ist einfach das, muss man sich vorstellen, das ist wie so eine Massage, Vibrationsmaschine quasi, also die auch einfach ganz schnelle kleine Vibrationen aussendet, die setzt mal ein schwimmungsfähiges Gewebe meistens irgendwo hier ist in die Richtung und die erzeugt dann quasi den Primärschall, den wir durch unseren Helicopter nicht mehr produzieren können.

00:20:43: Und durch diesen künstlichen Schall können wir trotzdem mehr sprechen.

00:20:47: Weil für das, was wir so versprechen brauchen, wie wir es jetzt tun, ist es einmal die Stimme, die diesen Primärschall erzeugt und dann unsere ganzen Artikulatoren, also Lippe, Zunge und so weiter, um diese Laute auszuformen, also wie ein hmm, hmm, hmm, hmm,

00:21:01: so was.

00:21:02: Genau.

00:21:02: Und

00:21:03: solange wir diesen Primärschall ersetzen können, können wir trotzdem damit sprechen.

00:21:06: Genau.

00:21:07: Es ist schon spannend, was da auch alles geht und die Menschen dann auch wieder ins Leben zurückkommen, um sich wieder verständigen zu können, dass man dann natürlich auch wieder auf Augenhöhe ist.

00:21:19: Man denkt gar nicht, wie viel das ausmacht.

00:21:22: Und da ist so ein Beispiel, was mir auch immer wieder einfällt, wenn ein Mensch schlissbildt.

00:21:27: Das ist ja auch ganz häufig, da wären Kinder auch ganz häufig gehänselt.

00:21:33: dafür, weil was passiert denn eigentlich, wenn man Listbild und geht das wieder weg?

00:21:38: oder gibt es auch Menschen, also kann das auch sein, dass das gar nicht weggeht oder dass man das behält und sich damit einfach arrangieren

00:21:48: muss.

00:21:50: Mit dem Listbild hat es tatsächlich das auf sich, das ist einfach, muss man sich vorstellen, jeder laut, dem wir unsere Beim Sprechen bilden hat eine bestimmte Position, die z.B.

00:22:00: mit der Zunge eingenommen wird oder eine bestimmte Artikulationsart wie er gebildet wird.

00:22:06: Es gibt z.B.

00:22:08: Diplosiv Beispiel angebracht.

00:22:10: Da gibt es Taute, die werden bilabial, also mit Lippen bloß gebildet, wie das von Papa.

00:22:16: Es gibt dann das Tee, wo die Zunge quasi oben war, da vorne am Gaumen oben ist.

00:22:22: Und es gibt dann den Positiv, der war da hinten im Mundrauben, hinten beim Zäpfchen quasi gebildet wird mit der Zunge, das dann erst von, keine Ahnung, Kokosmuss zum Beispiel.

00:22:33: Und diese Stelle, der Zunge wird quasi beim Lisbeln oder beim Sigmatismus in der Fachsprache, wird falsch gelernt beim Kind.

00:22:39: Das prägt sich quasi die falsche Position der Zunge bei dem Laut ein und dadurch putzt die Zunge halt entweder zum Beispiel zwischen die Zähne, also zum Beispiel.

00:22:50: ... oder die Zunge ist dann ... ... vor den Zähnen, also dass ihr ... ... unmittelbar an die Zähne ran stößt ... ... im Grundraum ... ... oder auch, dass die Zunge-Ränder ... ... quasi nicht dicht sind ... ... und da in den Luft auch durchkommt.

00:23:04: Das ist einfach ein Laut, muss man sich auch vorstellen.

00:23:06: Denn gibt es zum Beispiel im Englischen ... ... ist ja ganz normal, das TH ... ... von zum Beispiel WISS ... ... ist ja auch ein englisches Wort.

00:23:15: Aber in der deutschen Sprache ... ... gibt es einfach diesen Laut nicht ... ... und deswegen versuchen wir quasi ... ... einfach den bei Kindern ... den S-Laut quasi zu korrigieren und die Zunge an die Stelle zu bringen, wo der korrekte S-Laut dann quasi gebildet wird.

00:23:29: Okay.

00:23:29: Genau.

00:23:30: Das ist eigentlich in der Regel von Erfolg gekrönt oder hängt natürlich auch sicher wieder vom Training ab?

00:23:37: Ja, genau.

00:23:38: Da haben wir es wieder.

00:23:40: Also es hängt auch davon ab, denke ich, wie viel Leidensdruck natürlich der Patient dahinter hat.

00:23:45: Also es können natürlich auch erwachsene Patienten zu uns kommen, die sich einfach damit unwohl fühlen.

00:23:50: dann würden wir da auch gucken, was wir machen können.

00:23:52: Aber es kommt da auch wieder ganz viel logischerweise mit Übungen hin, weil wie gesagt, es ist ja eine falsch angelernte Position, also etwas falsch gelerntes und das muss natürlich mit durch regelmäßiges Üben überschrieben werden, sag ich mal.

00:24:06: Und je mehr man was macht, je häufiger man das macht und natürlich auch gutes Feedback bekommt, Motivation, kann man das natürlich auch, sag ich mal, übergehen und kann diesen Sigmatismus oder dem Nispeln sich das ab... trainieren oder abüben.

00:24:21: Das geht.

00:24:24: Schön.

00:24:25: Das sind wirklich ganz, ganz interessante Themen und du hast ganz viel auch immer wieder von Lernen gesprochen in dem Zusammenhang.

00:24:33: Man muss es wieder lernen oder richtig lernen.

00:24:37: Wie verstehst du die Logo-Pedie im Kontext zur Bildung?

00:24:42: Ja, als Beitrag dazu, wie Menschen ihre Stimme finden, sich ausdrücken und verstanden werden, unabhängig vom Alter.

00:24:50: Das ist eine ganz interessante Frage tatsächlich, weil ich finde, Lokopädie hat im Allgemein erst mal eine große Bedeutung wie aber auch halt andere Gesundheitsbereiche.

00:25:01: Also es gibt ganz viel Wissen in der Lokopädie, in der Physiotherapie, in der Ergotherapie, Ernährungsberatung, Psychotherapie.

00:25:09: Das beinhaltet Wissen quasi, dass man alles nutzen kann im Alltag, egal der Dümmer oder Alt, um halt das Leben zu leben, was man leben möchte, gerne und sich möglichst gesund zu halten in diesen Bereichen.

00:25:21: Logischerweise gibt es aber auch spezielleres Wissen, spezifischeres Wissen, was einzelnen Menschen, sag ich mal, mehr nutzt.

00:25:28: Zum Beispiel, denke ich, nutzt es Eltern und auch gerade Erzieren oder Pädagogen sehr viel über die kindliche Sprachentwicklung zu wissen, welche Prozesse bis zu welchem Alter noch normal sind und ab wann sie ungefähr abgelegt werden sollten, was die Wirtschaftsentwicklung, die Grammatikentwicklung angeht, einfach, weil man durch dieses Wissen natürlich noch mal gezielere Angebote anbieten kann und auch noch mal mehr dafür ein Auge kriegt, was vielleicht auch auffällig ist bei welchem Kind.

00:25:56: Genau, dasselbe ist natürlich, dass zum Beispiel Menschen, die einen Beruf haben, der einen sehr großen Stimmanteil hat, wie Nachrichten, Sprechersänger, Schauspieler, Lehrer, aber auch, dass die einfach lernen, wie man seine Stimme gut einsetzt und bewusst auch pflegen kann, um halt die Stimme möglichst lange, flexibel und halt in einer guten, fitten Form zu halten, damit sie möglichst viel und ausdauernd eingesetzt werden kann.

00:26:25: Und noch ein dritten Bereich könnte ich noch mit hier anbringen, und zwar ist das zum Beispiel das Pflegepersonal in Altersheim.

00:26:30: Wenn man Senioren hat, die eine neurologische Erkrankung erkranken, wie zum Beispiel, sagen wir mal, was gibt es in der Rose oder was in die Richtung Parkinson, kann es auch manchmal sein, dass es zu Schluckstörungen kommt.

00:26:44: Und dann ist es einfach super wichtig für diese Menschen vielleicht auch zu wissen und auch für die Patienten logischerweise.

00:26:51: Was sind Symptome?

00:26:52: zum Beispiel, dass es beim Schuken irgendwelche Probleme geben könnte und welche Maßnahmen kann ich denn ergreifen?

00:26:58: Um diesen Menschen zum Beispiel das Schucken zu erleichtern oder halt auch einfach vorzubeugen, dass da irgendwelche kritischen Nachfolgen quasi entstehen können, die für den Menschen auch zum Teil vielleicht lebensgeperrlich sein können.

00:27:10: Und dass einfach dieses speziellere Wissen dann auch nochmal diesen Menschen an die Hand zu geben, vielleicht auch nochmal einen Terminar zu machen, das finde ich schon sehr wichtig tatsächlich.

00:27:21: Und das zeigt tatsächlich nochmal, wie breit und menschlich der Beruf eines Logopäden eigentlich ist.

00:27:27: Von der Sprachentwicklung des Kindes bis hin auch zu Menschen, die ihre Stimmetag täglicher intensiv einsetzen, bis hin auch in die Pflege.

00:27:38: Und du hast gerade auch die Schluckprobleme.

00:27:41: angesprochen, die durch Krankheiten, Unfälle oder auch bei Seniorinnen und Senioren dann entstehen können.

00:27:48: Das einfach auch die Menschen, die in der Pflege sind, wissen, was sie da zu tun haben.

00:27:53: Also das lernen sie ja dann auch.

00:27:56: Ich halte es immer für ganz wichtig, auch weiter zu lernen.

00:28:00: Also wenn man seinen Beruf schon ergriffen hat, dann auch immer wieder sich das neueste Wissen anzueignen.

00:28:06: Denn es gibt so viel Veränderung.

00:28:09: Und ich glaube auch in der Zeit, in der du deine Ausbildung gemacht hast, gab es sicher auch ganz viel Veränderung an dieser Stelle.

00:28:21: Und das ist wirklich spannend.

00:28:22: Aber du hattest auch angesprochen, wird noch mal auf die Menschen zurückkommen, die tagtäglich ihre Stimme so intensiv nutzen.

00:28:31: Was gibt es denn da so für kleine, so vielleicht ein, zwei kleine Tipps, was du so empfehlen würdest, was jenige auch machen kann, um seine Stimme zu schonen?

00:28:42: Und ich glaube, das kann ja jeder Mensch für sich auch... übertragen, denn es ist ja auch gut und wichtig.

00:28:49: Wir haben gerade gehört, warum, dass man seine Stimme halt auch immer gebrauchen kann, dass man achtsam ist mit seiner Stimme und sie auch pflegt.

00:28:57: Hast du da so ein paar Tipps für

00:28:59: uns?

00:29:00: Auf jeden Fall.

00:29:01: Also, genau, ich glaube, ich soll dir ja ungefähr so drei Tipps nennen.

00:29:04: Das ist natürlich mir recht, weil es gibt natürlich zahlreiche Tipps, die ich da mitgeben könnte.

00:29:09: Und da muss ich jetzt eine Ausweite

00:29:10: geben.

00:29:10: Das können auch mehr sein.

00:29:13: Na klar.

00:29:14: Das sind ja alle neugierig, die hier zuhören.

00:29:19: Also drei Tipps, die ich erst mal so auf jeden Fall mitgeben kann, ist Punkt Nummer eins, wo ich selber kein gutes Vorbild bin, weil ich das regelmäßig auch vergesse, ist auf jeden Fall regelmäßig trinken.

00:29:29: Weil das regelmäßig getrinken gibt es sich vor allem eher Wasser, Tee, aber auch kein reizender Tee.

00:29:36: Also zum Beispiel Camilla Wars ist wohl eher ungünstig.

00:29:40: Ach so?

00:29:41: Genau.

00:29:43: Und was auch nicht so gut ist, ist es tatsächlich Honig mit rein zu machen.

00:29:46: Deswegen meint ich vorhin so, weil Honig hat eher immer die Tendenz eine Verschleimung anzuregen und eher noch die Schleimproduktion zu fördern.

00:29:54: Das heißt, dass man dann eher noch mehr z.B.

00:29:57: husten muss.

00:29:59: Auch ein wichtiger Tipp an der Stelle ist für die Stimme, wenn man Schleim hat, wenn man das Gefühl hat, dass man irgendwas im Hals hat, lieber husten und nicht reuspern.

00:30:08: Man kann sich vorstellen, beim Reuspern wird das ganze Gewebe im Killcop, also Stimmlippen, wie aber auch die Strukturen oben drüber, relativ, ja, Bild, sag ich mal, einander geschlagen und pulsiert einfach sehr viel und schlägt sehr viel mit sehr viel Kraft aufeinander.

00:30:25: Und das ist auf lange Sicht für das Gewebe halt nicht so gesund.

00:30:28: Das ist natürlich trotzdem effektiv, um das Ganze hochzubekommen oder weg von den Stimmlippen zu bekommen, aber es ist nicht gesund fürs Gewebeaufgauer gesehen.

00:30:36: Und dann sind wir lieber Husten, weil beim Husten kann man sich vorstellen, hier in die Stimmlippen quasi, wie so ein Katapult kann man sagen.

00:30:44: Und wenn man hustet, macht das einmal die Bewegung quasi und der Stein wird nach oben transportiert und ist relativ effektiv.

00:30:52: Da muss man nur daran denken, dass man gleich hinterher noch schluckt, damit es halt nicht wieder zurückwutscht.

00:30:58: Ansonsten Punkt Nummer zwei, den ich mitgeben kann, ist Alles Mögliche, was Reizen der Substitanten sind, meiden.

00:31:04: Also da zählt Alkohol mit Runder, da zählt Rauchen mit ganz dringend Runder.

00:31:09: Rauchen kann noch irgendwann zu einem eventuell Karzinom führen, wenn man es sehr ausgiebig macht.

00:31:16: Auch Drogen logischerweise nicht nehmen und auch zum Beispiel übermäßiger Stimmen gebraucht, sei es mal ganz kurz, wie auch zum Beispiel andauend.

00:31:24: Also wenn man, wie schon vor uns erwähnt, eine peiche Gesangstechnik hat.

00:31:27: wo man die Stimme mehr braucht als die Auslastung dafür da ist.

00:31:33: Man kann da sehr schädigend sein.

00:31:34: oder auch wenn man als Lehrer zum Beispiel anbauend in die Klasse sehr laut rufen muss und über sein eigenes Stimmlimit quasi geht, dann kann das auf lange Sicht auch zu einer Stimmstörung führen tatsächlich.

00:31:46: Genau, also da einfach mehr Achtung auf die eigene Stimme geben.

00:31:50: Und dann ein dritter Tipp vielleicht noch mit an der Stelle oder vierter inzwischen.

00:31:54: Und zwar kann ich empfehlen, dass man immer mal wieder regelmäßig im Alltag z.B.

00:31:58: auf einen ... ... oder einen ... ... oder einen ... ... oder einen ... ... weil es einfach den Wirkungseffekt hat, dass man eine sehr weiche ... ... und gute Stimme hat, quasi.

00:32:09: Das hilft auch einfach nur, um die Stimmlippen, um die Muskulatur ... ... im Kehlkopf ein Stück weit zu entspannen tatsächlich.

00:32:15: Was man machen kann, dass man während dieses Summons noch ein bisschen kaut.

00:32:20: Ich kann es ja kurz mal demonstrieren, also ein ...

00:32:23: Das

00:32:26: nennt sich Tausum und hat einfach auch noch mal zur Folge, dass erstmal die Muskulatur hier oben im Mundraum alles locker wird und auch, sag ich mal, schwingungsfähiger wird.

00:32:36: Dadurch haben wir einen großen Resonanzraum, wo die Schalben, die beim Kekop produzieren, sich mehr ausgepeidet werden können, sich verstärken.

00:32:44: Das heißt, wir wirken dadurch gleich mal lauter, ohne mehr anstrengend aufbringen zu müssen.

00:32:50: Und was man auch machen kann.

00:32:53: Man kann auch das ganze auf Vokale mitbinden, also ein ... und man kann probieren mit diesem ... zum Beispiel auch mal Gleithühne auszuprobieren von einem höheren Ton zu einem ganz tiefen Ton und natürlich auch andersrum, also ein ... und andersrum, dass einfach den Effekt hat, dass man hier die Stimme in der Tonhöhe flexibler macht, dass die Beachtende sprechen.

00:33:21: auch mal ein paar höhere Töne mit einbauen kann, auch mal ein paar tiefere Töne mit einbauen kann.

00:33:26: Genau.

00:33:27: Das wären so erstmal ein paar Tipps.

00:33:29: Also vielen Dank.

00:33:30: Und ich finde es ganz großartig, dass du das so praktisch uns vorgestellt hast, wie das geht, wie das klingt.

00:33:36: Weil dann kann man sich das noch viel, viel besser vorstellen.

00:33:39: Und da hab ich auch so ein paar Tipps wieder erkannt, die du mir ja gegeben hast, auch für meine Stimme.

00:33:46: Und das ist wirklich auch ganz interessant zu sehen.

00:33:49: was man da macht.

00:33:50: Also ich bin ehrlich, ich muss mehr üben, das weiß ich auch.

00:33:55: Und ich möchte ja auch meine Stimme recht, recht lange erhalten.

00:33:59: Und noch eine Frage, weil du gerade den Honig auch ansprachst, wie ist das mit Öl?

00:34:07: Ich habe mal gehört, wenn man so ein Schluck Olivenöl trinkt, das würde auch die Stimmbänder, gut für die Stimmbänder sein, ist das so oder?

00:34:16: Also prinzipiell muss man erst mal sagen, egal was man trinkt, ob das nun Wasser ist, ob das Öl ist, ob das jetzt Honig ist, das hat ja an sich keinen Kontakt mit den Stimmlippen.

00:34:26: Weil man muss sich das so vorstellen, wir haben hier eine Röhre, das ist der Rachen.

00:34:30: Das ist was wir trinken quasi, geht vorbruchten Rachen durch und unten eigentlich direkt in die Speisehöhre rein.

00:34:37: So wir gucken quasi jetzt seitlich drauf und jetzt ist hier quasi vorn und man kann sich vorstellen, hier ist eine Öffnung hier an der Seite.

00:34:44: Und hier geht es dann zu den Luftwägen runter.

00:34:46: Das heißt, da der Kekopfer in der Verbindung zu den Luftwägen runter geschalten ist, kommt das Wasser oder das Öl ja gar nicht in Kontakt mit den Stimmlippen.

00:34:56: Aber auch dadurch durch diese Bewegung kann man sich vorstellen, es gibt noch zwei wie Schleimhautfalten über das Stimmlippen.

00:35:04: Und wenn wir sehr intensiv schlucken, oder jedes Mal generell wenn wir schlucken, tragen diese Schleimhautfalten quasi den alten Schleim von den Stimmlippen ab.

00:35:13: und erneuern wieder einen neueren Schleim drauf.

00:35:17: Und wenn wir zum Beispiel Wasser trinken, ist dieses Abtragen des alten Schleims einfach noch mal effektiver.

00:35:23: Und gerade wenn man zum Beispiel ein bisschen Öl schluckt, das hat dann eher den guten Wirkungseffekt zufolge, dass man halt die Schleimhaut gut pflegt, dass man die schön angefeuchtet Hilfe hält.

00:35:34: Das hat vor allen Dingen eher auch einen guten Effekt, zum Beispiel für Menschen, die unter Xerostomie, also Mundtrockenheit leiden, die einfach zu wenig Speischel haben.

00:35:42: Da ist das eine super Tipp, Ölma in die Mut zu nehmen, das ein bisschen mal auch zu grogeln zum Beispiel und dann zu schlucken.

00:35:50: Man kann aber auch zum Beispiel um das Schleibenhaut feucht zu halten.

00:35:55: Kann man es beispielsweise auch, wenn man sehr herzhafte Dinge mag, zum Beispiel, wenn man so ein bisschen Speck in den Mund nehmen und das man so ein bisschen durchkauen, das soll wir auch zum Beispiel helfen.

00:36:04: Genau.

00:36:05: Also vielen, vielen Dank für diese vielen praktischen Tipps.

00:36:08: Das ist echt super spannend.

00:36:11: Komm doch mal zu deinem Projekt, VoiceWail.

00:36:15: Was ist oder wie ist das eigentlich entstanden?

00:36:17: Wie bist du auf die Idee gekommen, das zu machen?

00:36:21: Das ist eine interessante Frage, weil ich fand einfach in der Ausbildung lernt man auf jeden Fall sehr viele theoretische, super wichtige Fakten, die einem später für die praktische Arbeit am Patienten helfen.

00:36:33: Aber gerade wenn es darum ging, zum Beispiel bestimmte Stümmerkmale beim Patienten rauszuhören aus der Stimme.

00:36:40: Wie zum Beispiel, dass eine Stimme knarren ist.

00:36:45: Also die knarren zum Beispiel oder dass eine Stimme sehr behaucht ist, so vom Flüstern.

00:36:49: Also wenn ich jetzt zum Beispiel so spreche, dann ist das sehr behaucht.

00:36:53: Es gibt aber auch zum Beispiel, ich merke mal, die Diplofonie, das ist quasi, wenn man in der Stimme zwei Töne parallel hören kann, ist eher selten anzutreffen.

00:37:02: Aber das kommt durchaus bei meinen Stürungen vor.

00:37:05: Und einfach sein Gehirn dafür zu schärfen, für diese feinen Merkmale das rauszuhören.

00:37:09: Das kommt in der Ausbildung tatsächlich zu knapp.

00:37:12: Und da hätte ich mir einfach mehr Übungs, mehr praktische Übungen gewünscht.

00:37:15: Und deswegen habe ich mir gedacht, okay, dann machst du dich jetzt einfach mal auf den Weg und machst einfach mal ein eigenes Projekt.

00:37:21: Und man ganz viel dieses Stimmbroben ansammelt.

00:37:24: Wo man Schülern die Möglichkeit gibt auf freiwilliger Basis natürlich, da selbst für sich mehr zu trainieren, sich mehr im Gehirn zu schärfen.

00:37:33: Und diese Übungsbasis hat halt auch den Speck, dass ich den der Logopäden der DPFA zur Verfügung stelle für den Stimmunterricht einfach damit man das auch da gleich noch mit einbauen kann eventuell und vielleicht auch anhand von verschiedenen Beispielen zeigen kann, dass bestimmte Merkmale auch bestimmte, sag ich noch schwere gerade haben können.

00:37:52: Weil auch dafür ist es gut, dass man mal hören kann, wie es sind zum Beispiel eine Stimme, die sehr wenig rauere Anteile hat, wie es eine Stimme, die sehr viel rauere Anteile oder sehr starke rauere Anteile hat, dass man dann auch die gerade unterscheiden kann, sage ich mal schon wieder.

00:38:06: Und gerade auch für die Schüler, wenn die dann freiwillig trainieren und sich da immer verbessern, am besten das Gehirn wickeln, hat das natürlich auch zum Vorteil, dass sie für spätere Diagnostik-Durchgänge schneller vorankommen, weil sie dann geschütter sind in diesem Prozess schon mehrmals gemacht haben.

00:38:23: Das ist wirklich toll und großartig, dass du das auch zur Verfügung stellst, dass du dich da auf den Weg gemacht hast und gleich gesagt hast, Mensch, ich überleg mir da was, weil es ist immer leicht zu sagen oder zu kritisieren.

00:38:36: Das kann man, soll man ja auch, es ist ein wirklich wichtiger Tipp auch für die Ausbildung, dort mehr solche praktische Übungsanteile mit aufzunehmen, wo man das Gehör auch schulen kann, aber sich dann auf den Weg zu machen und nach einer Lösung zu suchen.

00:38:52: Also das beeindruckt mich und meine große Anerkennung dafür auch.

00:38:57: Das finde ich wirklich toll.

00:38:59: Und wer, Luca, wer kann da jetzt teilnehmen?

00:39:03: Kann das jeder eigentlich?

00:39:04: Kann man sich dabei dir melden, wie funktioniert das?

00:39:08: Hast du dann Kontakt, wo man sich hinwenden kann?

00:39:12: Genau, also hauptsächlich funktioniert mein Projekt über die Blattform Instagram, da habe ich auch mein Profil quasi, das ist auch nochmal ein Video, wo das ganze Prozedere an sich akkert ist, aber man kann es ungefähr so vorstellen, dass man jeder dran teilnehmen kann.

00:39:28: Also jeder, der der deutschen Sprache mächtig ist, kann da von mir aus dran teilnehmen.

00:39:31: Ich bin für jeden Menschen offen, der da kommt und akzeptiere jeden, weil im Endeffekt hat jeder seiner eigentlich Stimme.

00:39:38: Jede Stimme gibt es irgendwo nur einmal, ist individuell und ich nehme diese Stimmen so wie sie sind und behandeln sie auch mit dem nötigen Respekt und mit der nötigen gleichen Konzentration für alle Proben, wenn ich sie analysiere.

00:39:50: Wenn man dran teilnehmen will, ist es so, dass man mir erst mal zum Beispiel über ein E-Mail kurze einfach einen Wunsch vor sich schreiben, dass man dran teilnehmen möchte.

00:39:58: Und die in die Adkasse wäre patanoga.luka.atjahu.com und da schreibt man einfach Bewerbungen VoiceWail zum Beispiel.

00:40:06: Und dann schicke ich demjenigen das ganze Prozedere, also die ganzen Daten, die ich quasi brauche, damit derjenige weiß, was er alles an mich weitergeben muss.

00:40:15: Und dann kommt auch die Datenschutzerklärung noch mit dazu.

00:40:19: Und dann hat derjenige, ich glaube, es war jetzt doch genau zwei Wochen, oder drei Wochen, habe ich immer Zeit gegeben, dass man die Daten einschicken kann, wenn es länger dauert, ist das überhaupt gar kein Problem.

00:40:28: Da bin ich sehr flexibel und locker.

00:40:31: Und ja, muss man halt einfach nur Bescheid sagen, dass man da mehr Zeit braucht.

00:40:35: Ganz wichtig ist, dass wenn dann die Daten da sind, sie werden alle anonymisiert abgespeichert.

00:40:40: Das heißt generell weiß nur ich quasi, wer hinter diesen Proben steckt als Person.

00:40:44: Alle anderen Schüler, die zum Beispiel damit trainieren, wissen das nicht und auch die Lehrer wissen es nicht tatsächlich.

00:40:50: Also das sind allen alles anonymisierte Proben.

00:40:53: Genau.

00:40:54: Und diese Proben werden dann von mir als Projektleiter oder auch von den Schülern mit entsprechender Bekleidung durch die Lehrlokopäden werden diese Proben analysiert.

00:41:04: Das Ganze wird dann quasi in einem, das habe ich mal wie Auswertungsprotokoll zusammengetragen.

00:41:09: Und wenn das von den einzelnen Probeinten gewünscht ist, kann man auch sehr gerne eine kostenlose Auswertung erhalten, wo ich dann nochmal die ganzen Werte mit aufführe und vielleicht erklärer was hinter dem oder dem einzelnen Parameter sich versteckt anbegriffen.

00:41:24: Und da sind da auch meistens ein paar Übungen mit drin, die ich mit einbaue, einfach damit man schon mal so... kleine Ideen hat, was man machen kann, um seine Stimme ausdauern da und zu machen und verbessern zu können im Endeffekt.

00:41:35: Genau.

00:41:36: Das ist wirklich großartig und ich kann euch wirklich nur empfehlen, teilzunehmen.

00:41:41: Ich habe es selber auch gemacht und es ist ja überschaubar, was man da auch schicken muss.

00:41:46: Das ist gar nicht so viel, aber es sind interessante Übungen, aber da mache ich euch mal ein bisschen neugierig.

00:41:53: Ihr findet auch die Kontaktdaten, die Luca jetzt genannt hat, dann nochmal unter dem Video und unter unserem Podcast, sodass ihr dort jederzeit ... euch melden kann bei ihm.

00:42:05: Und was natürlich das Zweite ist, ihr unterstützt auch die Ausbildung, ihr unterstützt die Schülerinnen und Schüler für ihren zukünftigen Beruf, wird das Gehör auch zu schärfen.

00:42:16: Und das finde ich natürlich auch ganz großartig.

00:42:18: Und ihr habt natürlich den Pluspunkt, dass ihr eine ganze Menge von Tipps von Luca bekommt, eine ganze Menge von Empfehlungen, wie ihr eure Stimme pflegt, wie ihr achtsam sein könnt, um sie auch lange, lange zu erhalten.

00:42:33: immer euch verständigen könnt auch.

00:42:35: Genau.

00:42:35: Was an der Stelle noch ganz wichtig zu sagen ist, ist etwas, das man aber auch betrachten muss.

00:42:41: Also man sagte immer, man will eine möglichst gute Stimme haben, man möchte die Stimme pflegen, sie sollte immer möglichst gut sein und so weiter.

00:42:48: Was ganz wichtig ist, kein Lokopäde, kein Stimmtherapeut und auch kein Gesangspädagoge hat zu jeder Zeit eine perfekte Stimme, eine gute Stimme.

00:42:59: Es gibt bei all diesen Leuten, selbst bei diesen Fachleuten, wird es immer wieder Momente geben, wo die Stimme mal knachig ist, wo sie mal wegbricht.

00:43:06: Das ist ganz normal im Internet vor.

00:43:08: Zum Beispiel, wenn mir Wein richtig Stimme weg oder wenn wir aufgeregt sind, dann geht die Stimme auch mal ein paar Töne weiter nach oben, wo eigentlich unser normaler Stimmbereich eigentlich mehr zu fassen ist und eigentlich gar nicht hingehört.

00:43:19: Aber das ist halt so.

00:43:20: Und auch wenn ich morgens aufstehe, dann klingt meine Stimme auf, wie so eine Mischung aus Brumbeer und alten Motor, den man anlässt.

00:43:26: Aber ich habe dann so meine Techniken, die ich nutze und... Ich bin halt meistens immer am Singen oder Summen von.

00:43:33: irgendwas muss man nicht machen, aber liegt an meiner Neigung zum Musik wahrscheinlich.

00:43:38: Ja, mit diesen einfachen Tipps, die ich von uns auch schon genannt habe, kann man einfach die Stimme relativ fit halten, einen guten Einsatz bereit.

00:43:45: Und ja, das Wichtig ist einfach nur, man sollte sich da keinen Stress machen, wenn die Stimme mal nicht perfekt ist.

00:43:52: Solange das in kleinen Momenten immer mal wieder vorkommt, dann ist es normal.

00:43:56: Es ist nur wichtig, dass man weiß, mit welchen Tipps, mit welchen Übungen meine man seine Stimme für den großen Sprechanteil halt sehr gut und flexibel halten kann.

00:44:05: Genau.

00:44:06: Schön.

00:44:06: Also vielen Dank auch für den Tipp nochmal.

00:44:08: Weil wenn man dann sich den Stress macht, dann hat das ja auch in der negativen Auswirkung auf die Stimme.

00:44:14: Auf jeden Fall.

00:44:16: Genau.

00:44:16: Also das ist wirklich ganz, ganz spannend.

00:44:19: Damit sind wir auch wirklich mitten in einem Thema, was auch für die Bildung und Gesellschaft entscheidend ist.

00:44:26: Denn wie wir aufeinander hören und miteinander sprechen, das zeigt ja auch eine gewisse Haltung.

00:44:33: Haltung zeigt ja auch, wie wir in der Welt stehen.

00:44:38: Und was bedeutet das eigentlich für dich, eine Haltung zu haben, im Reden auch?

00:44:44: Jetzt geht es ja auch um gute Formulierungen.

00:44:46: Du hast ja auch gesagt, das geht in Sekundenschnelle im Gehirn.

00:44:49: Es ist also sehr, sehr komplex, dass man auch miteinander auf Augenhöhe sich begegnet.

00:44:56: Wie wichtig ist dir dieses Thema auch in Bezug auf deinen Beruf, auf diese vielen Themen, mit denen du dich ja auch beschäftigst?

00:45:06: Würde ich auch zwei Punkte mal eigentlich für das mal auf die Augenhöhe eingehen und dann nochmal auf die Haltung.

00:45:11: Was die Augenhöhe in der Therapie angeht, ist mir tatsächlich super wichtig, weil ich finde, das klingt zwar relativ abgetroschen und unoriginell, aber man muss einfach den Menschen akzeptieren, so wie er vor allem sitzt, mit seinen Charakterzügen und mit seiner Problematik, wie es halt nun mal ist.

00:45:28: Und ich finde, man muss einfach, die Menschen sind meistens wirklich einfach dankbar, dass man erstmal Hilfe ihnen überhaupt gibt, weil ich muss sagen, ich habe jetzt auch oft in dem Praktiker Die Erfahrungen gemacht, das halt aufgrund von Fachkräftemangel, aber auch manchmal durch gewisse Ärzte nicht jeder halt die Hilfe bekommen kann, die er braucht.

00:45:49: Und dann sind die Menschen da einfach schon dankbar, wenn sie sehen, okay, da ist jemand, der versucht schon, Sanbästis mir zu helfen.

00:45:55: Und wo ich jetzt sage, das Sanbästis-Gemung zu helfen, muss man auch gucken.

00:45:59: Ich finde, die generelle Randgehensweise sollte einfach sein, dass man Menschen zuhört.

00:46:04: Man macht sich ein Gesamtbild.

00:46:06: Und dann guckt man, ob man sich das zutraut oder halt nicht.

00:46:10: Wenn man sich das zutraut, kann man dann einfach versuchen, alles von sich aus zu geben, was in einem eigenen Ermessen liegt und was man an Hilfe dem Menschen geben kann.

00:46:19: Ich glaube, das wird auch sehr wertgeschätzt.

00:46:21: Wenn man sich was nicht traut oder sagt, man hat schon alles gegeben, dann lässt man es einfach weg.

00:46:27: Und dann gibt man es vielleicht an den Kollegen ab, der da vielleicht mehr Erfahrungen dran hat oder nochmal andere Ansätze hat.

00:46:32: Man muss auch nicht alles mögen.

00:46:33: Das habe ich auch in der Ausbildung gelernt, weil es ist gerade so breit gefächert.

00:46:37: Man muss sich eigentlich schon spezialisieren, um etwas richtig gutzumachen zu können.

00:46:41: Und ich denke, es wird bei jedem Therapeuten gewisse Dinge geben, die ihr gerne macht und Dinge, die ihr nicht gerne macht.

00:46:48: Und vielleicht in den Dingen, die ihr nicht gerne macht, gibt es aber andere, die dann wieder besser an die Stelle gehören.

00:46:53: Und an die kann man dann gegebenenfalls auch die Patienten einfach weitergeben, um einfach eine so sehr gute und effektive Therapie gewährleisten zu können.

00:47:01: Das heißt, man muss einfach lernen, mit seinen Stärken und Schwächen zu arbeiten und dem auch, sag ich mal ehrlich, dazu zu stehen.

00:47:07: Was die Haltung angeht, würde ich da ein bisschen an das Kommunikationsmodell von tun mich orientieren, weil was die Haltung angeht, hört man ganz schön aus, der Stimme raus.

00:47:17: Also es fängt schon dabei an, wie steht denn derjenige zu mir?

00:47:21: Wenn ich jetzt, sag ich mal mit einer Kind, sag ich mal, spreche ich sehr viel zärtlicher und sehr einfühlsamer als zum Beispiel mit einem Arbeitskollegen.

00:47:29: mit dem ich jetzt einfach nur auf funktionelle Weise zusammenarbeite funktioniere.

00:47:34: Und man hört auch wie man zueinander steht, ob jetzt jemand gerade wütend auf einen ist oder ob jemand sich sehr freut zum Beispiel.

00:47:42: Und es kommt auch immer darauf an, dass man auch die Intentionen raushören kann.

00:47:46: Also es ist ein Unterschied, ob ich jetzt zum Beispiel als Kind sage, oh, gibt es jetzt schon wieder Nudeln?

00:47:52: Das heißt, man hat eine Freude drin.

00:47:54: Man hört das in der Intonation, wie man etwas spricht oder ob man sagt, oh, gibt es schon wieder Nudeln.

00:47:59: Das heißt, man hört da auch schon raus, dass jemand genervt ist, quasi.

00:48:03: Das heißt, man hört allein aus der Betonung raus, wie es jemandem geht, ohne dass es eigentlich sagen muss.

00:48:08: Und das geht auch, denke ich, leerer.

00:48:09: Und so, wenn sie früh es reinkommen.

00:48:11: Und man sieht, ob die Schüler gerade ein induziastisches Motiv hoch haben und so richtig auf Bock drauf haben, was zu lernen.

00:48:18: Oder ob man da einfach nur eine ganze Gruppe voller anwesender Gruppe vor sich hat, die zwar anwesend sind, aber wo der Aufnahmebarten quasi nicht gedrückt ist.

00:48:27: Genau.

00:48:28: Ja, das waren wirklich sehr bildhafte Beispiele auch und wirklich schön gesagt.

00:48:35: Ich bin es eben auch toll, dass du gesagt hast, der Mensch, der vor mir sitzt, ist, wie er ist.

00:48:41: Und ich höre ihm erst mal zu und nehme ihn auch so, wie er ist.

00:48:46: Und das ist wirklich ganz wichtig.

00:48:49: Und ich glaube, das ist auch mein ganz wichtiger Tipp für alle.

00:48:54: zuhören, denn und aber auch mal zu sagen, gerade in deinem Beruf, da habe ich jetzt die Stärke nicht gibt es an einen anderen Kollegen ab, das also auch nicht zur Erzwingung, sondern auch weiterzugeben.

00:49:07: Was ich auch ganz spannend finde, ist, dass man ja hört.

00:49:12: Du hast gerade so schön bildhaft auch beschrieben, heißt eigentlich auch, dass man doch so mehr in sich rein hören sollte.

00:49:19: Manchmal ist es aber auch so, man bekommt das gar nicht mit, dass man vielleicht einen scharfen Ton hat.

00:49:26: Und da ist es auch immer gut, für den, der einem gegenüber sitzt, auch mal zu sagen, oh, das war aber jetzt ein scharfer Ton.

00:49:33: Deswegen ist auch das Feedback wieder so wichtig.

00:49:35: Also immer wieder die Kommunikation, die Beziehung miteinander.

00:49:40: Das ist nur mal richtig gut jetzt auch rausgekommen aus dem, was du gesagt hast.

00:49:45: Genau.

00:49:46: Das merkt man zum Beispiel auch bei Psychogenestimmstörungen.

00:49:50: Dann hat das logisch ein züges Problem.

00:49:53: Zum Beispiel sind diese Personen oder diese Patienten meistens sehr leise.

00:49:57: Eine sehr leise Stimme, eine sehr gering flexible Stimme.

00:50:02: Und das klingt zwar fies, aber wenn man diese Patienten da manchmal erschrickt oder man sie husten hört und da ist diese normale Stimme in all ihrer Stärke und vom Klang her dann da, man präsentiert das den Leuten und macht das dem mal bewusst.

00:50:15: Dann sieht man da auch meistens, dass die merken, okay im Moment mal, ich habe ja eigentlich meine Stimme so die ganze Zeit da, ich müsste es ja eigentlich nur mal anwenden und benutzen in dem Umfeld.

00:50:25: Genau, und deswegen ist dann halt auch manchmal wichtig dann noch begleiten, eine Psychotherapie mitzumachen, bei manchen Störungsbildern, bei Weibend nicht bei allen, aber das Beispiel denke ich mal passt auch ganz gut.

00:50:35: nochmal um zu zeigen, dass auch die Wahrnehmung für die eigene Stimme eine ganz große Rolle spielt.

00:50:39: Also ich kenne nur ganz viele Leute.

00:50:41: die einfach ihre eigene Stimme nicht gerne selber hören, so auf Audioaufnahmen, was ich immer ganz interessant finde, weil man muss sich das einfach so vorstellen, wir haben zwei Wege, wo wir selber unsere Stimme hören, das ist einmal über die ganzen Knochenweiterleitungen, die zu unserem Hürzentrum im Gehirn den Schallweiterleiten und einmal hören wir uns ja selber quasi durch die Luftübertragung durchs Ohr.

00:51:03: und alle anderen, die uns da besonst hören, die haben ja diese Weiterleitung über diese Knochen nicht.

00:51:08: Und das heißt, deswegen hören die uns anders und deswegen hört sich auch die Autiaufnahme anders an, aber so hören halt die Menschen um uns herum uns, wie wir in der Autiaaufnahme klingen.

00:51:17: Und deswegen kann ich jedem nur empfehlen, sich da vielleicht ein bisschen mehr zu öffnen, sich auch mal selber anzuhören in der Autiaaufnahme, wie man klingt aktuell, weil im Endeffekt ist das das, was alle anderen um uns herum mitbekommen an der Stimme.

00:51:31: Und das ist das, was uns ausmacht, wo die Menschen da vielleicht auch Dinge raushören, wie wir gerade schon gemerkt haben.

00:51:37: Es erinnert mich tatsächlich auch an den Anfang unseres Gesprächs heute.

00:51:42: Du sagst es, der Mensch ist ein soziales Wesen.

00:51:44: Und wie wichtig dafür auch der gebrauchte Stimme ist, sich ausdrücken zu können und mit anderen wirklich benebt zu kommen, die man so schön umgangssprachlich auch sagt.

00:51:55: Und das ist wichtig.

00:51:57: Ich finde, Stimme trägt auch unsere Geschichte.

00:51:59: Sie verrät auch, wie wir durchs Leben gegangen sind.

00:52:03: Wer die ganzen Erfahrungen spielen ja da auch eine Rolle.

00:52:07: Und auf Augenhöhe zu sprechen bedeutet auch, Menschen zuzuhören, bevor man antwortet.

00:52:12: Und das hattest du ja auch so treffend beschrieben.

00:52:15: Bevor wir jetzt zum Ende kommen, Luca, du hast vorhin gesagt, du hast sogar ganz viele Tipps.

00:52:21: Also ich mach das ja zum Ende so.

00:52:23: Du hast schon so drei Stimmtipps für die Empfehlung gegeben, wie man die Stimme schonen kann, wie man sie pflegen kann.

00:52:33: Was würdest du so aus unserem Gespräch heraus für unsere Zuhörer mitgeben wollen?

00:52:40: Das sind, wenn ich von der Tasse Bildung spreche, sind das immer so kleine Espressi oder das, was da so in die Tasse, die man gelehrt hat.

00:52:47: Meine ist im Übrigen gerade leer.

00:52:49: Aber da ist auch schon so eine Hälfte wieder ganz viel drin.

00:52:52: Wenn du das noch ein bisschen füllen würdest, einfach auch nochmal so drei Tipps zum Thema Stimme, Umgang miteinander, Haltung, Augenhöhe.

00:53:02: Was würdest du uns damit geben heute?

00:53:06: Was ich auf jeden Fall mitgeben kann, ist immer mal wieder auch im Alltag auf seine Körperhaltung zu achten, weil die macht ganz viel aus tatsächlich.

00:53:13: Gerade ich brauche schon hier im Mund Trauben vor uns, wo ich gemeint habe mit der Kaubewegung.

00:53:18: Es kommt tatsächlich auch auf die Resonanz an.

00:53:21: Also ich sage immer das schöne Beispiel.

00:53:24: Ob jemand schon mal in einer Kirche war, frage ich dann immer und man sollte sich mal vorstellen, da wird ein Stuhl zurückgeschoben und was das denn für ein Geräusch verursacht.

00:53:32: und dann sagen die meisten, das ist ja erst ein ganz leises Geräusch und durch diesen großen Raum in einer Kirche wirkt da aber viel lauter.

00:53:39: und dann sage ich mal genau, dass das Gleiche passiert bei uns auch, nämlich indem wir einfach diesen großen Raum quasi, der die Resonanz wieder gibt, die das Ganze, den Schall verstärkt, das haben wir bei uns auch und das macht halt... den Rachen aus, das macht den Mundraum aus und alles was quasi dann oberhalb der Stimmlitten kommt.

00:53:58: Und je nach Haltung kann man zum Beispiel, wenn man den ganzen Tag am Computer sitzt oder generell sitzt und zum Beispiel einen vorgedeckten Kopf hat, also sag ich mal, dass der Hals eher gebäugt ist, dann schränkt er sich nach Resonanzraum schon wieder zum Beispiel ein und dann vielleicht zum Beispiel uns schon wieder schwerer, Resonanzreich oder tragender zu strechen.

00:54:19: Und mit Resonanz meine ich immer, dass die Stimme in der Lage ist, einen möglichst weiten Raum auszufüllen mit ihrem Clan.

00:54:26: Genau, ein anderen Tipp, den ich noch geben kann, ist, dass man gerade auch versucht mal, was die Artikulation angeht, auch mal da zu gucken, dass man mal die Lippenzweiche, da kann man auch mal einen Wechsel spitzen und breit ziehen, das dann einfach mal einen Wechsel machen quasi.

00:54:40: Man kann auch die Lippen mal einziehen über die Zähne und dann wieder lockern.

00:54:44: Das sind so einfach ein paar kleine Übungen.

00:54:46: die einfach, sag ich mal, auch die Artikulation mit verschärfen, was das angeht und was die Stimme noch ganz groß auch noch mit beeinträchtigt und ist das vielleicht auch ein super wichtiger Tipp für Lehrer, für Eltern und für jeden, der einen großen Spechanteil an seinem Alltag hat, ist auch einfach, weil die Stimme nichts benutzen kann.

00:55:07: Also einfach mal regelmäßig meine Stimmpause zu machen, weil ja, die Stimme ist im Endeffekt auch... Einfach nur etwas, was man eine Pause braucht, was wieder eine gewisse Regenerationszeit braucht.

00:55:18: Und deswegen sollte man einfach schauen, dass man auch gerade noch einen längeren Sprechanteil, zum Beispiel auch in der Schule, wenn Lehrer einen Unterricht abgeschlossen haben und ein Pause haben, dass man dann halt nicht unbedingt mit Kollegen noch ins Gespräch geht, eine Pause, sondern wirklich einfach mal auf gut Deutsch den Schnarbe hält und halt plötzlich mal ruhig ist, die Stimme mal ruhen lässt und dann eher trinkt, sag ich mal, vielleicht.

00:55:42: auch.

00:55:43: nochmal den Hals ein bisschen massiert, nochmal die Gesichtsmuskulatur ein bisschen massiert.

00:55:47: Genau, und dann dafür in den nächsten Unterricht wieder mit einer lockeren Stimmgebung reinzustocken.

00:55:53: Genau.

00:55:54: Schön.

00:55:54: Tolle Tipps für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer.

00:55:58: Und ich denke, wenn jeder nur so zwei, drei anwendet, ist das schon oder erst mal mit einem Beginn.

00:56:05: Das ist ja immer so, dass man mit wenig beginnen soll und dann das Ganze einfach vertiefen und Ich denke, da bleibt uns auch die Stimme lange erhalten.

00:56:17: Genau, was auch ganz wichtig ist, das gilt auch für jeden Patienten.

00:56:21: Wir als Therapeuten können nur ganz viele Übungen zeigen, aber am Endeffekt liegt es dann an jedem Einzelnen mit seiner eigenen Stimme zu gucken, welche Übungen für ihnen geeignet sind, weil nicht jede Übung hilft auch jedem wirklich effektiv.

00:56:34: Das heißt für die ganzen Tipps, die ich ja mitgegeben habe, die sind zwar alle irgendwo für die Stimme gut, aber vielleicht kann der eine die... einen Tipps besser umsetzen, der andere wie der andere.

00:56:43: Also da muss man einfach gucken, was für eine Auswahl man da für sich rausnimmt.

00:56:48: So auf sein Innerstes hören, was tut mir jetzt gut, was möchte ich gerne umsetzen.

00:56:53: Genau.

00:56:54: Mensch, schön, schön.

00:56:56: Also Luca, Sprache ist Leben und das hast du uns heute wirklich eindrucksvoll gezeigt und du hast uns mitgenommen in eine Welt, in der Stimme nicht nur lang ist, sondern auch Ausdruck von Haltung, von Persönlichkeit und von Bildung.

00:57:11: Mit deinem Projekt VoiceWail hast du uns gezeigt, wie Wissenschaft, Ausbildung und Menschlichkeit auf Augenhöhe zusammenkommen können.

00:57:19: Ich danke dir sehr für deine Offenheit, für deine Zeit und auch deine Stimme heute und ich bin wirklich noch ganz beeindruckt davon, dass du uns das auch praktisch so richtig vorgetragen hast.

00:57:31: Führt hast, gezeigt hast und wirklich uns in Erinnerung immer wieder gebracht hast, dass wir unsere Stimme auch pflegen sollten.

00:57:40: Und auch nicht nur die Stimme, sondern auch den Ton, mit dem wir Menschen begegnen.

00:57:45: Vielen Dank, Luca.

00:57:47: Wir wünschen dir auch alles Gute beim Start jetzt in deine Tätigkeit als Logopäde.

00:57:53: Viel Erfolg dabei, viel Erfolg ob weiter beim Projekt VoiceWail.

00:57:58: Und ich möchte alle nochmal einfach ermutigen, sich daran zu beteiligen, wirklich das mal auszuprobieren und damit auch wirklich etwas Tolles zu machen für die Gesellschaft, für die Schülerinnen und Schüler, die diesen Beruf erlernen, dass sie dort die Möglichkeit haben, ihr gehört zu Schulen.

00:58:18: Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, wenn euch diese Folge gefallen hat, freue ich mich natürlich ganz sehr über eure Kommentare, gerne auch direkt unter die Podcast-Folge oder auch über eine Nachricht an mich über e-mail katrinattasse-bildung.de.

00:58:35: Du könnt mir gerne auch auf Instagram, auf Facebook, auf LinkedIn folgen und auch VoiceVille ist auf Instagram, wenn ihr über neue Folgen und Themen informiert bleiben wollt.

00:58:46: Ihr findet die Folgen auf Spotify und YouTube, einfach nach auf eine Tasse Bildung suchen und abonnieren.

00:58:53: Ich freue mich, wenn ihr auch beim nächsten Mal wieder dabei seid.

00:58:56: Auf eine Tasse Bildung.

00:58:57: denkt daran, sie gut auch zu leeren, damit immer wieder Neues reinfließen kann und auf eine Portion Augenhöhe.

00:59:05: Alles Gute und bis bald.

00:59:07: Tschüss!

00:59:11: Ich lade euch auf eine Tasse Bildung ein.

00:59:14: Teilt mit mir Inspirationen und Ideen für eine bessere Bildungswelt.

00:59:18: Mein Name ist Katrin Liebold, ich bin Bildungsbotschafterin.

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